Mario Hofer GmbH

 
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Sehenswerter Sieg von Werner Heinz´Polo in Deauville

Artikel vom: 05. Jan. 2013

Werner Heinz‘ Dreijähriger war bei seinen ersten drei Starts nicht aufgefallen und daraufhin kastriert worden. Aber auch beim ersten Auftritt als Wallach blieb er Mitte November in Frankfurt über 22 Längen vom Sieger Chopin geschlagen, wobei er allerdings keinen guten Rennverlauf hatte.

Nun wurde ein G-Verkaufsrennen angesteuert, in dem Polo für 10.000 Euro eingesetzt war. Ob man sich auf Sand Steigerung erhoffte oder einfach davon ausging, Polo als Sholokhov-Sohn Richtung Hindernissport loszuwerden, ist nicht bekannt.

Jedenfalls eröffnete der bunte Fuchs das Rennen wie immer, nämlich in Schwierigkeiten. Immer im Hintertreffen, schien er unreif galoppierend bei Erreichen der Graden den Anschluss endgültig zu verlieren. Jockey Bachelot war noch bei doppeltem Stockeinsatz zu sehen, bevor Polo aus dem Live-Bild verschwand.

Mitte der Zielgraden war er weit außen plötzlich wieder zu sehen und an der 200-Meter-Marke vorbei mit etwas Abstand auf das geschlossene Feld Vorletzter. Progress war deutlich erkennbar, doch hatte Polo auch gut 100 Meter vor dem Ziel wohl noch zehn Gegner vor sich.

Was folgte, entsprach genau dem, was im Rennsport mit Speedwirbel gemeint ist. Polo explodierte förmlich, schien doppelt so schnell wie die Konkurrenz, ging kurz vor dem Ziel tatsächlich nach vorne und löste sich sogar noch auf eine Länge Vorsprung von Echion.

Der Super-Toto von 281:10 auf Sieg und 97:10 auf Platz erfreuten seinen kleinen Anhang. Die Dreierwette zahlte fast 100.000:10! Nicht auf der Bahn war offenbar Hindernis-Trainer Guillaume Macaire, der als Entdecker der Vererber-Fähigkeiten von Sholokhov über Hindernisse gelten darf.
 

(Galopponline 5.1.2012)

 
     
 

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